So bauen Sie ein Vogelschutzgebiet im Hinterhof, ohne Ihren Rasen loszuwerden

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Sie möchten Vögel in Ihrem Garten. Nicht nur ein verirrter Spatz, der auf dem Zaunpfahl landete, sondern eine stetige Parade von Zaunkönigen, Finken und Kardinälen. Es ist möglich, ein normales Vorstadtgrundstück in einen blühenden Vogellebensraum zu verwandeln, ohne jeden Quadratzentimeter Gras herauszureißen. Bei dem Prozess geht es weniger um große architektonische Meisterleistungen als vielmehr um die Verwaltung von Nahrungsquellen, Unterkünften und Bedrohungen.

Bau von Vogelhäuschen und Futterhäuschen aus Zedernholz

Der einfachste Weg, Vögel anzulocken, besteht darin, zuverlässiges Futter anzubieten. Sie können einfache Vogelhäuschen selbst aus 1 x 6 Zoll großen Zedernholzbrettern bauen. Schneiden Sie die Bretter auf die gewünschte Länge zu und nageln Sie sie in Kastenform. Bohren Sie in jedes Haus ein kleines Eingangsloch und füllen Sie den Innenraum mit Vogelfutter. Wenn Sie lieber nicht mit Elektrowerkzeugen hantieren möchten, sind Bausätze erhältlich. Sie können aber auch einfach fertige Futterspender kaufen und diese im Garten aufhängen. Befestigen Sie die Strukturen nach dem Bau an Ihrem Haus, Zaun oder stabilen Ästen.

Hinweis: Zedernholz ist eine gute Wahl für Heimwerkerprojekte, da es verrottungsbeständig ist und Schrauben lange Zeit gut hält.

Bäume, Sträucher und einheimische Gräser pflanzen

Das Laub bestimmt, welche Vögel bleiben. Immergrüne Bäume bieten das ganze Jahr über Schutz. Pflanzen, die Nüsse, Eicheln oder Nektar produzieren, bieten Nahrungsquellen für verschiedene Arten. Mähen Sie nicht jeden Grashalm zu Boden. Lassen Sie Bereiche mit ungemähtem Gras und Hülsenfrüchten. Diese Gebiete bieten Samen und Lebensraum für bodenbrütende Vögel. Um Vögel den ganzen Winter über in der Nähe zu halten, pflanzen Sie eine Mischung aus Arten, die zu verschiedenen Jahreszeiten Früchte tragen.

Raubtiere und Schädlinge fernhalten

Vögel sind anfällig für Katzen, Waschbären, Stinktiere, Ratten und Eichelhäher. Beseitigen Sie die Nahrungsquellen, die diese Raubtiere auf Ihr Grundstück locken. Halten Sie Komposthaufen und Mülltonnen stets dicht verschlossen. Wenn Sie Hauskatzen haben, halten Sie diese im Haus, während die Vögel aktiv die Futterhäuschen aufsuchen. Wählen Sie Vogelhäuschen, die Eichhörnchen und Eichelhäher fernhalten.

Details zur Landschaftsgestaltung: Mulchen, Bürsten und Vorsicht

Räumen Sie nicht jeden abgestorbenen Ast oder Buschhaufen in Ihrem Garten auf. Vögel nutzen abgestorbene Bäume, Äste und Buschhaufen als Nistmaterial und Unterschlupf. Behandeln Sie den Bereich unter Ihren Futterhäuschen jedoch sorgfältig. Heruntergefallene Samen können Nagetiere anlocken und Vögel möglicherweise krank machen. Mähen Sie das Gras direkt unter den Futterhäuschen und bedecken Sie die entsprechende Stelle mit Mulch. Dadurch wird sichergestellt, dass heruntergefallene Samen unter den Haufen rutschen und sich nicht auf dem Boden ansammeln. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie in der Nähe von dichtem Gras mähen. Einige Arten nisten tief am Boden.

Installation einer Wasserquelle

Jeder Vogel braucht Wasser. Installieren Sie ein Vogelbad oder ein anderes Wasserspiel in Ihrem Garten. Eine einfache, flache Quelle reicht oft aus, um Vögel zum Trinken und Baden anzuregen.